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Die Verschrottung der Bomber

Bis Kriegsende 1945 konnten 345 Tonnen Aluminium aus der Verschrottung der Bomber an die Industrie abgegeben werden. Das gewonnene Aluminium musste verzollt werden, ebenso wie die anderen in der Schweiz verbliebenen Teile der Bomber. Rekruten zerschnitten die Gummireifen, damit diese als reiner Gummi eingeführt werden konnten, lag doch der Zollansatz für Gummi weit unter dem der Reifen.!! Über eine halbe Million Schuss 12,7 mm-Munition wurde im Beisein eines amerikanischen Sachverständigen in der Munitionsfabrik Altorf aufgelöst. Weitere 120 t Material, darunter Instrumente und persönliche Ausrüstungsgegenstände der Besatzungen, welche in Schweizer Zeughäusern eingelagert waren, wurden per Lastwagen nach Erding in Deutschland transportiert, in eine riesige Grube geschüttet und anschliessend angezündet. Unter der Fracht befanden sich auch 24 Bomben, welche in der Schweiz vorgefunden worden waren.

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